Ob eine Wand oder ein Boden wirklich trocken ist, sieht man von außen nicht, und genau da entstehen teure Fehler, wenn zu früh weitergearbeitet wird. Wir messen nach, wie feucht es tatsächlich noch ist, damit Sie wissen, woran Sie sind und nicht ins Blaue planen müssen.
Sie erhalten ein verständliches Protokoll, das auch für Handwerker und Ihre Versicherung belastbar ist.
Erst messen, dann entscheiden
Restfeuchte im Bauteil ist nicht sichtbar. Was sich trocken anfühlt, kann tief im Estrich oder in der Dämmung noch nass sein. Folgegewerke wie Bodenleger oder Maler arbeiten zu früh, wenn niemand vorher gemessen hat. Die spätere Schadensregulierung wird dadurch teurer als die Messung.
Wir messen mit zwei Klassen von Verfahren. Elektronische Geräte geben schnell Orientierung. Die CM-Messung liefert den Wert, auf den sich Gewerke und Versicherer berufen können.
- Orientierende Messung über elektronische Widerstands- und Dielektrizitätsverfahren
- CM-Messung mit Calciumcarbid bei Estrich, Beton und Putz
- Holzfeuchtemessung bei Holzkonstruktionen
- Raumklimamessung als Begleitwert
- Protokoll mit Lage, Zeitpunkt und Verfahren je Messpunkt
- Verlaufsdokumentation bei laufenden Trocknungen
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Auf welcher Basis wir messen
Diese Regelwerke bestimmen Messung und Bewertung.
- CM-Messung. Anerkanntes Referenzverfahren für Estrich, Beton und Putz, herangezogen unter anderem in den TKB-Merkblättern.
- Schnittstellenkoordination. Wir richten uns nach den Anforderungen der nachfolgenden Belagsart, etwa Parkett, Fliese oder Vinyl.
- Schnittstelle Sachverständige. Wir liefern Werte und Lageplan, der sich für Sachverständige und Versicherungen sauber lesen lässt.
- Kalibrierung. Geräte werden regelmäßig kalibriert und kontrolliert, das ist Voraussetzung für aussagekräftige Werte.
Wofür wir welches Verfahren nutzen
Methode richtet sich nach Bauteil und Frage.
| Schadensbild | Typische Ursache | Unser Vorgehen |
|---|---|---|
| Estrich vor Bodenbelag | Reststoff-Feuchte vor Verlegung | CM-Messung als Referenzwert |
| Putz nach Wasserschaden | Trocknungsfortschritt | CM-Messung plus elektronische Begleitmessung |
| Holzbauteile | Feuchte in Tragkonstruktion | Elektronisches Widerstandsverfahren |
| Wand- oder Bodenaufbau | Verteilung der Feuchte | Elektronische Kartierung über Fläche |
| Raumklima | Begleitfaktor für Trocknung | Hygrometer mit Datalogger |
Wann Sie diese Leistung brauchen
Typische Anlässe für eine Feuchtemessung.
- Vor Belagsverlegung: Belastbare Aussage, ob Estrich oder Putz wirklich trocken ist.
- Während laufender Trocknung: Begleitmessungen, um den Trocknungsfortschritt zu dokumentieren.
- Nach Wasserschaden: Freimessung als Abschluss der Trocknungsphase mit Übergabe an die Versicherung.