Trockeneisstrahlen verständlich erklärt

Trockeneisstrahlen verständlich erklärt

Kurz gesagt

Trockeneisstrahlen reinigt mit gefrorenem CO2-Pellets: Schmutz wird kurz angefroren, sprengt durch den Aufprall ab, CO2 sublimiert direkt. Keine Strahlmittelreste, keine Lösemittel, schonend für Substrat.

Trockeneisstrahlen klingt nach Hightech, ist aber eigentlich simpel: gefrorene CO2-Pellets werden mit Druckluft auf eine Oberfläche geschossen. Beim Aufprall friert der Schmutz kurz an, das CO2 sublimiert und sprengt die Verschmutzung ab.

So funktioniert es

Pellets aus gefrorenem CO2 mit -78°C, Druckluft 6-12 bar, gerichteter Strahl auf die Oberfläche. Drei Effekte: Thermoschock, kinetischer Aufprall, Sublimation.

Vergleich zu anderen Verfahren

Sandstrahlen ist aggressiver, hinterlässt aber Reste. Hochdruck braucht Wasser und Trocknung. Chemie ist Lösungsmittel-belastet. Trockeneis ist die schonendste Variante mit den wenigsten Folgekosten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zu Sandstrahlen?

Sandstrahl trägt Material ab, Trockeneis nicht. Trockeneis ist schonender, dafür weniger aggressiv bei dicker Rostschicht.

Hinterlässt Trockeneis Rückstände?

Nein. CO2 sublimiert direkt zu Gas. Übrig bleibt nur der gelöste Schmutz.

Kann ich Elektronik mit Trockeneis reinigen?

Ja, das ist sogar eine der Hauptstärken. CO2 leitet nicht, Trockeneispellets sind nicht abrasiv für Substrate.

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